Kategorie-Archiv: Haustausch

Interview mit Bernhard Beer von Haustauschferien.com

Interview mit Bernhard Beer von Haustauschferien.com – Butterzart-Podcast #25

Das eigene Haus oder die Wohnung im Urlaub zu tauschen, steht so hoch im Kurs wie nie zuvor. Viele Tauschoptionen hält das Internet für uns bereit. Selbst das eigene Sofa zeitweise Fremden zur Verfügung zu stellen, ist möglich, genauso wie die Möglichkeit, die eigene Arbeitskraft gegen Kost und Logis in Internetgruppen anzubieten. Vielen Familien mit Kindern bereiten Kosten, die durch Urlaubsreisen entstehen, oftmals große Probleme. Haustausch hingegen ermöglicht es – neben vielen anderen Aspekten -, das Reisebudget klein zu halten. Trotz all der ständig neu hinzukommenden Mitglieder in den Haustauschportalen gibt es aber auch sehr viele Skeptiker, die sich einen Haustausch niemals vorstellen können.

In meinem Interview mit Bernhard Beer, einem begeisterten Haustauscher und neuem Verantwortlichen von Haustauschferien.com für Deutschland, Österreich und die Schweiz, spreche ich deshalb unter anderem darüber, für wen Haustauschferien eine gute Reisemöglichkeit darstellen, und wer besser die Finger davon lässt.

Nina

Silvester in London - Städtereise als Familie

Silvester in London – Städtereise als Familie – Butterzart-Podcast #24

London ist eine Lady im eleganten Kostüm. Ehrwürdig wie die Queen selbst präsentiert sich eine meiner Lieblingsstädte. In London geht alles und nichts, feinstes Design neben größtmöglicher Spießigkeit, Multikulti so weit das Auge reicht und stets die schrecklichste Schuhmode, die ich mir vorstellen kann. Mit unseren Töchtern sind wir zum ersten Mal auf eine richtige Städtereise aufgebrochen. Übernachtet haben wir – wie so oft – durch einen Haustausch. Weitere Ferienunterkünfte in London habe ich für alle, die keinen Haustausch ausprobieren möchten, bei Airbnb und Wimdu zusammengestellt.

Bei Airbnb habe ich euch diese sehr schöne Wohnung ausgewählt. Der Preis ist für Londoner Verhältnisse und die Ausstattung sehr gut. Da würden wir sogar mit unserer fünfköpfigen Familie hineinpassen. Selbstverständlich gibt es auch für kleinere Reisegruppen oder Paare günstige und schöne Privatzimmer.

Bei Wimdu habe ich diese Ferienwohnung gefunden: klein, aber fein und in sehr guter Lage.

Und Reiseführer für Kinder hatten wir natürlich auch dabei:

Nina

Haustausch-Interview mit Rebecca Lesiewicz

Haustausch-Interview mit Rebecca Lesiewicz – Butterzart-Podcast #14

Meine heutige Interviewpartnerin hatte ursprünglich meinen Haustausch-Blog gelesen und Kontakt zu mir aufgenommen.

Mittlerweile hat sie bereits selbst zwei Haustauscherfahrungen gemacht und berichtet über eine Sommerreise ans Meer und einen Familienurlaub in Freiburg. Über Silvester wird sie mit ihrer Familie ins Sauerland reisen. Sie findet es toll, Urlaub in Deutschland zu machen. Ohne Haustausch wäre sie nie auf die Idee gekommen, im eigenen Land Urlaub zu machen.

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Nina

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HaustauschFerien.com im Interview

HaustauschFerien.com im Interview – Butterzart-Podcast #8

Haustauschferien sind spannend und liegen im Trend. Heute spreche ich mit Jürg Thalmann von HomeExchange.com bzw. HaustauschFerien.com.

Für unser Gewinnspiel hat Jürg Thalmann 3×3 Monate Mitgliedschaft bei HaustauschFerien.com als Gewinn zur Verfügung gestellt. Die perfekte Möglichkeit, um einen Haustausch auszuprobieren, vielleicht auch bei einem Wochenendtausch in Deutschland. Was ihr dafür tun müsst? Einfach einen Kommentar zur Podcast-Folge im Kommentarfeld hinterlassen. Die Gewinner werden am 16.09.2013 ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nina

Haustausch-Erfahrungsberichte im Interview

Haustausch-Erfahrungsberichte im Interview – Butterzart-Podcast #7

Cornelia Preissinger ist seit 1995 begeistertes HomeLink-Mitglied, sie hat am Anfang Haushüter gesucht und später auch Haustauschferien gemacht.

Im heutigen Podcast berichtet sie ausführlich von ihren Erfahrungen.

Nina

Ein Haustausch in Irland

Ein Haustausch in Irland – Butterzart-Podcast #3

Von einem Picknick auf dem Flughafenparkplatz, dem Zauber der Connemara und dem Versuch, in Irland Lebensmittel für eine vegane Ernährungsweise zu finden.

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Nina

Haustauschvorbereitung – Einfache und schnelle Tipps

Manchmal hat man zum Vorbereiten eines Haustauschs leider viel weniger Zeit, als einem lieb wäre. Für diesen Fall der Fälle (der bei einer großen Familie wie der unsrigen leider sehr oft eintritt) schreibe ich euch heute ein paar schnelle und einfache Tipps auf, die euch die Vorbereitung grundsätzlich erleichtern können. Gut präpariert lassen sich die abschließenden Vorbereitungen ohnehin auf ein Minimum reduzieren.

  1. Das aufgeräumte Haus

    Eines dürfte von vornherein klar sein, und zwar nicht erst, seit ich bei Ordnungsliebe darüber berichte, wie ihr euch, euren Haushalt und eure häusliche Ordnung besser organisieren könnt: Wer eine Grundordnung hält und diese immer wieder herstellt, benötigt weniger Zeit zum Aufräumen und Vorbereiten als derjenige, der in einem unordentlichen Haushalt lebt.

    Wenn es euch schwer fällt, euer Zuhause dauerhaft ordentlich und aufgeräumt zu halten, müsst ihr mindestens vier Wochen vor dem Tausch damit beginnen, Schrankinnenfächer zu ordnen, Vorratsschränke zu sortieren und euch so nach und nach vorzuarbeiten.

    Aber gehen wir einmal davon aus, ihr habt alles perfekt vorbereitet und picobello aufgeräumt.

  2. Freier Platz für eure Gäste

    Je nachdem, wie lange eure Gäste bleiben, solltet ihr auch Platz in Kommoden oder Schränken frei räumen. Ich war vor 14 Tagen übers Wochenende in Amsterdam. Da wir mit sechs Personen unterwegs waren, wäre es sehr schön gewesen, auch unsere Kleider aufhängen zu können und mehr freien Platz in den Schlafzimmern zu haben. Natürlich ist es ein großer Unterschied, ob ihr für vier Tage oder vier Wochen tauscht. Anhand eures eigenen Gepäcks könnt ihr in etwa abschätzen, wie viel Platz eure Gäste benötigen.

  3. Einen Tour-Guide durch euer Haus und die Umgebung

    Auch hier lohnt es sich, einmal die Zeit aufzubringen und einen ausführlichen Guide für euer Haus und euer Umfeld zu erstellen. Wir haben eine Anleitung für unsere Heizung sowie eine Liste der Geschäfte inkl. Adressen (denn in Zeiten von Navis gibt man diese einfach ein und braucht nicht mehr zu suchen), Restaurants, Ärzte, Apotheken und Sehenswürdigkeiten erstellt. Auch eine Fotomappe, in der die Bedienung der Elektrogeräte beschrieben und gezeigt wird, ist sehr hilfreich und international. Falls Tiere versorgt werden sollen, bitte auch nicht anzugeben vergessen, wie viel Futter wo platziert werden muss. Ihr erspart euren Tieren verwirrte Blicke und euren Tauschpartnern das unangenehme Gefühl, die Tiere nicht gut zu versorgen. Auch ist es ratsam, im Laufe der Zeit Broschüren und Flyer über eure Region zu sammeln.

  4. Eine Check-Liste

    Um in der letzten Minute nichts zu vergessen, ist eine Liste sehr hilfreich. Denkt im Interesse eurer Tauschpartner auch daran, den Kühlschrank zu füllen sowie ein Willkommensgeschenk und ein Willkommensmenü vorzubereiten. Hierbei kann ich euch die schnelle Idee fürs Pasta- und Eisbuffet aus meinem Beitrag Haustausch-Eindrücke ans Herz legen.

  5. Vorräte

    Je nachdem, was ihr mit euren Tauschpartnern vereinbart habt, können diese eure Lebensmittelvorräte nutzen und später wieder auffüllen, wenn etwas aufgebraucht wurde. So verfahren wir immer und ich finde es sehr praktisch, da man Gewürze und Grundnahrungsmittel, die man ohnehin nur in kleine Mengen benötigt, nicht einkaufen muss. Auch eine Grundausstattung an Toilettenpapier, Spülmaschinenreiniger und Toilettenartikeln bereiten wir vor. Vergesst nicht, eure Tauschpartner darüber zu informieren und um das gleiche Vorgehen zu bitten.

  6. Eine sichere Schlüsselübergabe

    Vereinbart eine sichere Schlüsselübergabe. Der ganze Urlaub kann ins Wasser fallen, wenn man vor dem Tauschhaus steht und nicht hineinkommt.

  7. Eine Kontaktperson

    Organisiert eine Kontaktperson aus eurem Umfeld, die beim Lösen kleiner Alltagsprobleme hilft oder eure Tauschpartner mal zum Essen einlädt.

Nun hoffe ich sehr, dass meine kleine Liste euch weiterhelfen kann. Wir freuen uns schon sehr auf unseren nächsten Tausch in den Sommerferien, der uns ans Meer führen wird.

Nina

Haustausch mit Fünf-Sterne-Service

Nun hat es uns auch erwischt. Unser Haustausch nach Mallorca war zwar wunderschön, aber doch mit anderen Voraussetzungen und Hürden verbunden als unsere bisherigen Tauscherfahrungen. Schon als wir das Angebot der Familie aus Mallorca erhielten, über Ostern einen Tausch mit ihnen zu vereinbaren, war ich skeptisch. Die Fotos vom Haus ließen mich einem Aufenthalt dort eher kritisch entgegensehen. Zur Zusage bewogen hat uns lediglich, dass sich das Haus auf Mallorca befand und wir es lieben, Ostern auf der Deutschen liebsten Insel zu verbringen.

Ein ungeputztes Haus zum Empfang

Die Abwicklung und Planung der Reise verliefen ohne Schwierigkeiten. Auch ein Auto das uns sechs Personen transportierte, wurde zur Verfügung gestellt.

Am Zielflughafen trafen wir sogar ganz kurz unsere Tauschpartner, als sie in das Flugzeug einsteigen sollten, mit dem wir gekommen waren. Es war eine herzliche Begrüßung, und die Tauschpartner wirkten sehr sympathisch und freundlich.

Fröhlich und erwartungsvoll fuhren wir in Richtung Consell und fanden dort ein süßes, kleines Häuschen vor. Leider hatten unsere Tauschpartner alle Gegenstände, die sie am Morgen vor ihrer Abreise benutzt hatten, einfach stehen und liegen lassen. Im Spülbecken befanden sich vertrocknete Nudelreste, auf dem Boden gab es Flusen und Krümel. Auch der für uns bereitgestellte Wein und die Lebensmittel, die sich im leider nicht geputzten und verschmierten Kühlschrank befanden, trösteten uns wenig. Zudem roch es im ganzen Haus nach nassem Hund. Es war einfach lieblos und unachtsam, und darüber ärgerte ich mich maßlos.

Die Verschmutzungen waren nicht wirklich dramatisch, und mit etwas Putzmittel und einem Besen plus einem kräftigen Durchlüften im ganzen Haus war auch alles innerhalb von 10 Minuten so weit hergerichtet, dass wir auf Reset und Neustart drücken konnten und sozusagen nochmal neu angekommen sind.

Das Putz-Set für den ersten Schnellputz

Im vergangenen Jahr hatte ich bereits in einem Blog über Haustauscherfahrungen aus Amerika gelesen, dass die Tauschfamilie immer ein kleines Putz-Set dabei hat – für den Fall, dass das Tauschhaus nicht den eigenen hygienischen Anforderungen entspricht. Ich will nicht behaupten, dass das Haus unbewohnbar war und nicht für uns vorbereitet wurde. Es entsprach einfach nicht unseren Vorstellungen, und das kann man niemandem zum Vorwurf machen. Auch bei uns wird in Zukunft ein kleines Notfallputzset mit auf die Tauschreise gehen. Einpacken werde ich dafür:

  • Sagrotan-Putztücher
  • 2 Lappen
  • 2 Geschirrtücher
  • ein kleines Fläschchen Allzweckreiniger

Schon im letzten Sommer habe ich festgestellt, dass unser Müllsystem für ausländische Gäste scheinbar sehr kompliziert ist. Ich hatte in der Zwischenzeit begonnen, die einzelnen Müllcontainer zu erklären. Allerdings habe ich noch keine Fotos hinzugefügt, was ich nun wirklich unbedingt nachholen muss. Auch eine Auflistung dessen, was wir hier vorbereiten und erwarten, bzw. was vor unserer Rückkehr entweder durch die Gastfamilie oder eine Putzfrau erledigt werden soll, werde ich hinzufügen.

Trotz allem hatten wir einen sehr schönen Urlaub. Und bei unserer Rückkehr stellten wir fest, dass die Spanier unser Haus und unser Mobiliar pfleglich behandelt haben. Wenn auch die für die Reinigung des Hauses bestellte Putzfrau in Zukunft nicht mehr für Tauschfamilien putzen will.

Auch sind wir optimistisch, in Zukunft durch gezieltere Kommunikation dafür sorgen zu können, dass wir bei unserer Rückkehr nicht mehr die komplette ungewaschene Wäsche von sechs Personen vorfinden. Offenbar hatten unsere Tauschpartner das Tauschsystem auf Gegenseitigkeit mit den Annehmlichkeiten eines Fünf-Sterne-Ferienhauses inklusive Getränke und Lebensmittelvorrat verwechselt.

Doch bei all den tollen Erlebnissen, die wir in der Vergangenheit beim Haustausch erleben durften, wird uns dieser Minireinfall in Zukunft nicht abschrecken.

Ich freue mich schon sehr auf unseren nächsten Tausch in Amsterdam,

Nina

Wenn einer eine Reise tut – unser nächster Haustausch

Für das Jahr 2012 haben wir schon wieder fleißig Pläne geschmiedet. Allein bis zu den Sommerferien konnten wir schon vier Tauschvereinbarungen treffen. Zuerst fahren wir über meinen Geburtstag in ein Dörfchen in der Nähe von Rijssen – ihr erinnert euch, dort waren wir in den letzten Herbstferien. Ich freue mich schon darauf, meinen Geburtstag in den Niederlanden zu verbringen. Über Ostern hat uns eine Familie aus Mallorca eine tolle Tauscheinladung gesendet. Wir werden über Ostern 10 Tage auf dieser schönen Insel verleben und freuen uns schon sehr darauf. Sogar einen Pool hat das traumhafte Haus der Familie, und so hoffen wir natürlich sehr, auch möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Im Mai geht es dann für ein verlängertes Wochenende nach Amsterdam. Dort werden wir mit unseren Kindern die Grachten unsicher machen und Kunst und Kultur satt erleben. In den Sommerferien verschlägt es uns nach Belgien ans Meer, und wer weiß, vielleicht ergibt sich für die Herbstferien oder den Jahreswechsel auch noch ein Tausch nach Dublin, wo meine Töchter doch so gern mal wieder nach Irland fliegen möchten. Ein traumhaftes Angebot hierfür habe ich gestern erst erhalten.

Da wir in diesem Jahr sehr oft mit dem Auto verreisen werden, habe ich schon mal einen Testlauf für unsere Wegzehrung gestartet. Wir lieben es, zwischendurch eine schöne Rast einzulegen und mit den Kindern ein Picknick zu machen. Hierfür halten wir nicht an Raststätten, sondern an kleinen, entlegenen Plätzen jenseits der Autobahn. Unseren Picknickkorb werde ich für unsere Reisen mit tollen Sachen bestücken: kleine Frikadellen und Eiersalat, perfekt verpackt in kleinen Food-to-go-Bechern. Auch Smoothies trinken die kleinen und größeren Reisenden bei uns unendlich gern. Ich fülle sie in Smoothie-Becher, und wenn wir Rast machen, stecken wir einfach noch lustige Strohhalme hinein – und fertig ist der Frischekick für unterwegs. Auch Kaffee oder Tee für unterwegs ist immer sehr beliebt, und sogar das heiße Mittagessen in Form einer cremigen Gemüsesuppe kann aus den To-go-Bechern genauso gut geschlürft werden und erspart uns das Einkehren und ständige Fast-Food-Futtern. Transportiert wird heiße Suppe bei uns ganz praktisch in der Thermoskanne. Beim Probe-Essen an einem sonnigen Wintermittag auf unserer heimischen Terrasse waren auf jeden Fall alle hellauf begeistert. Ich bin schon gespannt, welche Picknickplätze wir dieses Mal entdecken werden.

Nina

Neue Haustauschtipps

Spätestens seit dem Film „Liebe braucht keine Ferien“ dürfte jedem klar sein, wie das Haustauschprogramm funktioniert. Zwar haben auch wir in der Vergangenheit noch keine so hochherrschaftliche Villa als Tauschobjekt ergattert, doch unsere Tauscherfahrungen waren immer und allesamt wunderbar und einzigartig.

Seit ca. 1,5 Jahren sind wir neben unserer Homelink-Mitgliedschaft auch Mitglieder bei Haustauschferien.com. Besonders gut gefällt mir bei haustauschferien.com, dass man sich die Seite und Anwendungen komplett auf Deutsch anzeigen lassen kann. Was ich sehr angenehm finde, wenn man selbst nicht so gut Englisch lesen kann.

Allerdings ist es eine Grundvoraussetzung für gelungene Haustauschferien, dass man der englischen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist. Ich habe einmal versucht, einen Tausch mit einer Dame aus Frankreich via Google Translator zu organisieren. Leider hat es nicht funktioniert, da diese Übersetzungsprogramme einfach ganz viel Quatsch verzapfen und wir uns leider nicht vernünftig verständigen konnten. Klar hätte ich die Konversation auch von einer Freundin auf Französisch führen lassen können. Aber es gibt einfach zu viele Stolpersteine, die einem im Laufe der Zeit begegnen können.

Vor kurzem habe ich zum ersten Mal wirkliche Kritik am von mir so geliebten Haustauschprinzip gelesen. Ein Reiseprofessor hatte sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Seine Probleme und Sorgen konnte ich Gott sei Dank nicht wirklich nachvollziehen. Er warnte vor Gaunern, die eine falsche Adresse angeben und einem dann in der Tauschzeit die Wohnung leerräumen, zu der man ihnen noch selbst den Schlüssel gegeben hat. Ich musste sofort daran denken, dass vor ein paar Jahren einige Straßen weiter ein Umzugswagen vorfuhr und das komplette Haus ausgeräumt wurde, während die Besitzer im Urlaub waren. In einem Punkt gebe ich dem kritischen Professor allerdings recht: Nachdem man sich über die Tauschbedingungen geeinigt hat, sollte man unbedingt eine schriftliche Tauschvereinbarung festhalten. Diese hilft dann auch, den Termin und eventuelle Missverständnisse zu klären.

Nina

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